Grünes Licht für „Straßen NRW“ – Generationenvertrag neu verhandeln!
Hiermit beantragt die WAL, der Rat der Stadt Warstein möge beschließen:
• Damit der Bau der Umgehungsstraße B 55 neu keine weiteren Verzögerungen erfährt, wird der Behörde Straßen NRW grünes Licht für den Streckenabschnitt Risse-Gelände – bei Erhalt der Felswand des Naturschutzgebiets Oberhagen – signalisiert.
• Unverzüglich soll mit der Risse-Gruppe über die überfällige Neufassung des sog. Generationenvertrags verhandelt werden.
Da nun auch die Warsteiner SPD von der bisherigen Maximal-Planung des Risse-Projekts abgerückt ist, zeichnet sich eine breite Mehrheit ab für die Vernunft-Lösung des strittigen Komplexes. Zudem ist es allgemeiner Konsens, dass eine Verkehrsentlastung in Form der Tunnel-Lösung für die Warsteiner Innenstadt höchste Priorität genießt. So erscheint es uns nunmehr, um nicht weitere Monate zu versäumen, dringend geboten, die schon lange im Raum stehende Alternativkonzeption einer kleinen Lösung – sprich: eine Beplanung des Risse-Geländes ohne Abriss der Felswand – konkret anzugehen.
Bekanntlich wartet Straßen NRW schon lange auf ein entsprechendes Signal! Um eine Grundlage für die Nutzung der verbleibenden Fläche zu schaffen, ist es sodann notwendig, dass die Vertragsparteien des sog. Generationen-Vertrags sich zusammensetzen, um die Makulatur gewordenen Vertragsbedingungen neu auszuhandeln.
WAL-Antrag an den Rat der Stadt, Juni 2007


