Widerworte

Mittwoch, 1. Sept.: Nichts als Worte ... - "sturzpräventiv"! >


Dagmar Hanses - unsere Abgeordnete im Düsseldorfer Landtag

 

AKTION GEGEN SONNTAGSTRANSPORTE

WAL-Aktion: Protestieren Sie gegen die Ausweitung der Brühne-Steinzüge auf 365 Tage im Jahr!

Der Steinindustrie müssen endlich einmal Grenzen gesetzt werden! Es geht nicht an, dass wir tatenlos mitansehen sollen, dass der Steintransport auch noch auf die Sonntage ausgeweitet wird. Wir appellieren daher an die Warsteiner Bevölkerung – und werden auch noch dem Rat eine entsprechende Resolution vorlegen –, mit ihrer Unterschrift gegen den vorgesehenen zeitlich unbeschränkten Steinzugverkehr zu protestieren!

Bekanntlich hat die Firma Brühne in den vergangenen Wochen mit Steintransporten am Sonntag, die nicht genehmigt waren, gegen Auflagen verstoßen. Statt nun diese Sonntagstransporte einzustellen, wird auch noch beantragt, an 365 Tagen im Jahr Steinzüge fahren lassen zu dürfen – und der Antrag hat gute Aussichten auf Erfolg!

Er wird mit „wirtschaftlichen Notwendigkeiten“ begründet. Das ist allerdings nicht einleuchtend: Denn wenn nach einem Rückgang der Aufträge nun wieder in gewohntem Umfang geliefert werden kann, dann sind ja keineswegs zusätzliche Transporte erforderlich!

Die einzige Chance auf Nichtgenehmigung besteht darin, dass seitens der Bürgerinnen und Bürger viel Druck erzeugt wird. Daher appellieren wir an alle Warsteinerinnen und Warsteiner, der Stadt einen Brief mit der Bitte um Weiterleitung an die Genehmigungsbehörden zu schicken, mit etwa folgendem Wortlaut:

„Die Bevölkerung Warsteins leidet in unzumutbarer Weise an den Folgen des Steinabbaus: Lärm, Verkehr, Staub, vor allem Feinstaub, Sprengerschütterungen und Sprengschäden, Landschaftszerstörung, finanzielle Verluste und Gefährdung der Trinkwasserquellen.

Vor diesem Hintergrund protestiere ich gegen die weitere Zunahme der Belastungen durch die geplante Ausweitung der Kalksteintransporte per Bahn auf 365 Tage im Jahr, deren Begründung zudem nicht überzeugt.

Ich bitte um Nichtgenehmigung und hoffe langfristig auf eine Reduzierung der Belastungen!“


Erweitertes Formular unten

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Laden Sie sich den Brief herunter und senden Sie ihn, versehen mit Ihrer Unterschrift, der angegebenen Behörde oder uns zu (WAL   Unterm Hagen 27   59581 Warstein). Oder kopieren Sie diesen Text und senden Sie ihn uns über das Kontaktformular zu. Wir werden ihn an die zuständigen Stellen weiterleiten.

 

Erweitertes Formular:


ERKLÄRUNG

 

Die Bevölkerung Warsteins leidet seit langem in unzumutbarer Weise an den Folgen des massiven Steinabbaus rund um unsere Stadt: Lärm, Verkehr, Staub, vor allem Feinstaub, Sprengerschütterungen und Sprengschäden, Landschaftszerstörung, finanzielle Verluste und Gefährdung der Trinkwasserquellen.

Vor diesem Hintergrund protestiere ich gegen die weitere Zunahme der Belastungen durch die geplante Ausweitung der Kalksteintransporte per Bahn auf 365 Tage im Jahr – bzw. der Verladung der Transportzüge –, deren Begründung zudem nicht überzeugt: Denn von einer Ausweitung der Liefermenge ist bisher nicht die Rede. Lediglich von wirtschaftlichen Notwendigkeiten sowie den Folgen der Krise – was nicht näher ausgeführt wurde! Und auf so dünner Basis will man ja sicher nicht eine so folgenträchtige Entscheidung fällen …

Ich bitte um Nichtgenehmigung und hoffe auf eine Reduzierung der Belastungen – langfristig auf den Wegfall!


Ort, Datum

Name, Adresse

Unterschrift

 

An den Kreis Soest  
Untere Immissionsschutzbehörde   Höher Weg 1-3   59494 Soest

29.09.09




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